LKW Anhängerbau / Sonderanhänger
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Es gibt verschiedene Arten von Anhängern und diese verfügen in der Regel über keinen eigenen Antrieb
und werden beispielsweise hinter Lkw, Pkw, Krafträdern und Omnibus gehängt und von diesen Fahrzeugen gezogen.
Bei Anhängerbau wird die Last hauptsächlich über die Räder direkt auf die Straße übertragen,
außer beim einachsigen Anhängerbau, liegt die Stützlast direkt auf dem Zugfahrzeug.
Über die sogenannte Deichsel wird die Zugkraft vom Fahrzeug auf den Anhänger übertragen.
Um den Anhänger mit dem Zugfahrzeug verbinden zu können, benötigt man eine Anhängerkupplung.
Bei Lkw Anhängern gibt es oftmals auch noch mal eine Verbindung zwischen den Anhängern,
wenn mehrere gezogen werden müssen. Grundsätzlich gibt es 3 verschiedene Arten vom Anhängerbau wozu unter anderem der Starrdeichselanhänger,
der mehr-achsige Anhänger mit einer gelenkten Vorderachse gehört und den Sattelanhänger, der vorwiegend bei Lkw zum Einsatz kommt.
Der Starrdeichselanhänger, der wie der Name schon sagt, starr mit dem Anhängerrahmen verbunden ist,
ist den meisten wahrscheinlich besser als Pkw-Anhänger bekannt, denn diese werden meist als Starrdeichselanhänger gebaut.
Dieser Anhänger hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 750 kg und kommt ohne eigene Bremse aus.
Alle Anhänger, die zwischen 750 Kg und 3500 kg Gesamtgewicht liegen, müssen eine sogenannte Auflaufbremse haben.
Anhänger, die noch schwerer sind, benötigen ein durchgehendes Bremssystem.
Bei dem mehr-achsigen Anhängerbau sind die Anhänger mit mindestens zwei oder mehr Achsen ausgestattet.
Bei diesen Fahrzeugen wird die vordere Achse gelenkt und dies geschieht fast immer ausschließlich über den Drehschemel.
Diese Anhänger werden hauptsächlich bei Lkw und Traktoren eingesetzt und seit kurzer Zeit gibt es sie auch für Pkw-Anhänger.
Bei diesem Anhängerbau ist das Gesamtgewicht mindestens ca. 20 Tonnen und bei zwei Achsen, mindestens 24 Tonnen.
Bei Schwertransporten und Tieflader ist das Gesamtgewicht noch um einiges höher. Was die Aufbauarten angeht,
sind diese ähnlich wie bei einem Lkw und somit auch sehr vielfältig.
Eine Aufbauart, die sehr typisch ist, ist der „offene Kasten“ (Pritsche),
dann gibt es den „offenen Kasten“ mit Spiegel und Plane und den geschlossenen Kasten,
worunter man einen Kofferaufbau versteht.
Es gibt natürlich auch noch andere Sonderbauformen, die dann dem jeweiligen Einsatz zu geordnet und angepasst werden kann.
Beim bekannten Sattelanhänger, der auch als Sattelaufleger bekannt ist, gibt es keine Vorderachse,
und somit liegt er mit dem Vorderteil direkt auf der Sattelzugmaschine auf. Somit bildet er mit der Sattelzugmaschine das Sattelkraftfahrzeug.
Allerdings wird seit mehreren Jahren verstärkt darauf geachtet, dass der Sattelaufleger mit einer sogenannten Dolly-Vorderachse versehen ist,
damit er auch in den EWR-Staaten und Euro Combi fahren kann bzw. anzuhängen ist.
Man sieht also, dass es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt,
was Anhängerbau angeht und es für jeden Zweck den richtigen Anhänger gibt.
Man muss halt entweder den richtigen Führerschein haben und bestimmte Anhänger zu fahren oder ein Unternehmen beauftragen,
das dann die erforderlichen Fahrten für einen übernehmen, was bei dem heutigen Angebot aber kein Problem mehr darstellt.
- Daten und Fakten ohne Gewähr
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